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    Schlachthof, Soest 07.01.06

Abschlußkonzert

Was war das für ein krönender Abschluss. Lange vorher währte die Freude auf diesen Abend, nicht aber weil es das vorerst letzte Konzert sein sollte, nein, weil sich viele Bekannte angekündigt hatten. Und natürlich sind wir nicht enttäuscht worden.
Lasst mich jedoch ein paar Wochen früher anfangen zu erzählen.
Ingo hatte sich bereits im August in die Schweiz abgesetzt und so war Ende Juli in Rostock erst einmal das letzte Konzert für uns gewesen. Alle weiteren Anfragen für 2006 mussten wir leider absagen und jeder konzentrierte sich auf anderweitige Aktivitäten, wie z. B. Auslandsaufenthalte, diverse Bandprojekte, Urlaub etc.. Das Jahresende rückte somit immer näher und wir versuchten einen Probentermin zu finden, um unser letztes Konzert vernünftig und mit Würde über die Bühne zu bringen. Als kleine Überraschung sollten die guten alten Jungs von "Boys from the port" auftreten und so standen die Weihnachtsfeiertage ganz im Zeichen der Proberei. Nach ein, zwei Proben mit den alten Spießgesellen und unserem neuen Schweizer Staatsbürger konnte der 07.01.06 endlich kommen. So empfingen wir den Tag mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Wir trafen uns um 16 Uhr am Proberaum und da der Tourbus abgemeldet war, half uns unser Mischer Bernd mit seinem riesigen Anhänger aus. Wir hatten uns für die nächtliche Rückfahrt von Soest einen Bus gemietet und so mussten wir uns nach dem Einladen auf diverse privat PKW`s Richtung Soest verteilen. Aber genau wie das Einladen klappte dies auch ohne größere Probleme. So wurden noch einige Bierreserven, die Torsten extra für diesen Denkwürdigen Tag besorgt hatte, verstaut und schon ging es los zum altbekannten Schlachthof. Pünktlich gegen 17 Uhr trafen wir vor Ort ein und wie immer wurde an der Technik noch gefeilt. Da wir mit dieser Situation schon sehr gut vertraut waren, beschlossen wir, uns um das Bier und die Brötchen zu kümmern.
Als Vorgruppe stand uns für diesen Abend "EVENLESS" zur Seite und wir freuten uns natürlich sehr über diese Unterstützung. Einigen Friends und Fans mag diese Gruppe ja wohl ein Begriff sein, zumal unser Bassspieler dort sehr aktiv mitwirkt.
Nach dem einige Brötchen vernichtet waren und der Kühlschrank sich zum ersten Male leerte, waren wir dann endlich mit dem Soundcheck dran. Das das immer so lange dauern muss!? Aber, die harte Arbeit hatte sich gelohnt. Der Sound war später SUPER! Besten dank noch mal an Bernd und Andi.
Nach dem "EVENLESS" ihren Soundcheck vollzogen hatten und wir die ersten Pizzen Backstage vernichtet hatten wurden die Tore geöffnet. Gegen 20 Uhr war Einlass und die Halle füllte sich recht zügig. Alle waren sie gekommen. Alte Bekannte und neue Fans von Nah und Fern. Der H. Pfützner aus Rostock, Lürchi aus der Schweiz, die ehemalige Engel WG aus Münster, Nordsternchen mit Anhang aus Erlangen und Kiel, das Hüstener HOT-Team, Hardi und Gesellen, Freunde aus Herdringen, Hüsten, Neheim und Umgebung und und und. Man könnte hier stundenlang weiter aufzählen.
Evenless rockte das Haus und gegen 21 Uhr schloss der Schlachthof seine Tore, da die Veranstaltung restlos ausverkauft war. Unglaublich!!!!! Vielleicht sollten wir in Soest öfter einmal unser letztes Konzert spielen. Etwa 630 Leute waren zu diesem denkwürdigen Abend erschienen. Dann endlich kam unsere große Stunde. Die Spannung beim Publikum und natürlich bei uns stieg und das neue Intro, hatte Torsten mit Jan extra für diesen Abend zusammengestellt, dröhnte durch die Boxen. Ingo betrat als erster die Bühne und wir eröffneten die Show mit Whiskey Johnny. Eigentlich ein Stück was wir bisher immer erst in der Zugabe gespielt haben. Gleich beim ersten Lied tobte die Halle und es sollte bis zum Schluss so bleiben. Großes Kompliment noch einmal an euch alle dort draußen, die an diesem Abend mit gemacht haben. Im Mitteleteil begrüßten wir dann Carlo und Jan auf der Bühne die unter rasendem Applaus mit uns ein paar Klassiker aus der Anfangszeit zelebrierten. Wundervoll!!! Die BH`s und Slips (auch männliche???!!!) flogen uns um die Ohren und auf einigen Schildern aus dem Publikum wurden sogar Kinderwünsche geäußert. So verging die zeit wie im Fluge und nach einigen Stagediving Einlagen von diversen Fans und ordentlichen Pogo Szenen vor der Bühne nahten zum ersten Male die Zugaberufe. Die Wunderkerzen und Feuerzeuge in der Halle gingen an und die Aussicht von der Bühne war sensationell. Doch es sollte noch nicht ganz Feierabend sein. Carlo und Torsten hatten für uns Musiker und für die Roadcrew spezielle T-Shirts vorbereite. Aufdruck und Motto nur für diesen Abend. Sie kamen in der zweiten Zugabe zum Einsatz und mit Ihnen begrüßten wir Martin (ehemaliger Mischer und Fahrer), Pfütze (Freund des Hauses) und diverse andere Freunde und Freundinnen auf der Bühne.
So hatten wir anschließend nach 3 Zugaben und 2,5 Stunden den musikalischen Abschied geschafft und ich meine einige Tränen bei diversen Musikern gesichtet zu haben.
Die Lichter gingen an und der Saal leerte sich ein wenig. Nun sollte es noch einmal richtig schön werden. Als kleines Dankeschön spendierten wir 100 Liter Freibier für alle da gebliebenen Freunde und Bekannten, für die großartige Unterstützung über all die Jahre. Torsten hatte einen Musik-Mix (nur die Klassiker) vorbreitet und so wurde fröhlich noch bis 2.30 Uhr gefeiert. Man sah sogar einige von uns persönlich das Bier unters Volk bringen.
Dann war die Stunde des endgültigen Abschiedes gekommen. Der Bus wartete vor der Halle und wir drängten uns mit 28 Mann in einen 26 Mann Bus. Zuerst machte der Busfahrer Schwierigkeiten und wollte die Fahrt sogar abblasen, aber nach dem Thomas die Situation diplomatisch geregelt hatte, ging es Richtung Heimat. Was folgte war eine abenteuerliche Reise über Hoingen, Echthausen, Neheim, Hüsten und Herdringen. Da einige Straßen in Richtung Echthausen leicht baufällig sind und der schaukelnde Bus in Verbindung mit Alkohol doch rechte Magenprobleme verursachen kann, ergab es sich, dass wir auf dem Heimweg des Öfteren Station zum "Füttern der Fische" machen mussten. Da kann ich nur sagen "Petri Heil"!
So kamen wir gegen ca. 4 Uhr in Herdringen an und nach einer letzten Zigarette, wurde der H. Pfützner ins Bett gebracht und das Licht gelöscht. Schön war es!!!!!!!
Viele neue Fans hatten wir diesen Abend hinzu gewonnen, viele alte wieder aus Ihren Löchern geholt. Es wurde viel getanzt und gesungen und es gab sogar Personen die sich frisch verliebt hatten (ich möchte allerdings jetzt hier keine Namen nennen, Kevin! Die Telefonnummer bekommst du von Kiki.). Und so möchte ich mit einem Zitat von Andy Warhol schließen.
Jeder Mensch bekommt seine 15 min. Ruhm im Leben.
Wir hatten diesen Abend und in den letzten 12 Jahren des Öfteren unsere 15 min. und dafür möchten wir uns bei euch allen ganz rechtherzlich bedanken. Vielleicht sehen wir uns irgendwann und irgendwo wieder. Auf ein oder zwei Bier!!!!!!!!!! Bleibt anständig und haltet die Ohren steif!!!!!!!!!!

Lady Godiva sagt: Tschüss, Cheers, Ciao!!!!!

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